Von Helden und Schülern

Stellen Sie sich einmal vor, verehrter Leser, Sie befinden sich auf der Vorstellung eines Theaterstücks einer 7. Klasse mit dem Titel “Helden”, das mittelalterliche Stoffe zu Rittern und Burgfräulein aufgreift. Was erwarten Sie? Sich in Not befindliche Prinzessinnen, starke, mutige Ritter in glänzenden Rüstungen mit großen Schwertern, die gewaltige Drachen erlegen und Königreicher erobern? Vielleicht der Versuch eines ambitionierten Theaterlehrers eine Reflexion auf das beschwerliche Leben damals einzuweben und die Mär vom “dunklen Mittelalter” zu beenden?

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Im COG nichts Neues

Die alljährliche Tombola um den Platz des Schülersprechers am COG steht wieder an. Ich habe von meiner exponierten und auch etwas exklusiven Position heraus dennoch ein paar Sachen aufschnappen können.

Update (04.10.2013 13:00 Uhr): Herzlichen Glückwunsch an die gewählten Schülersprecher: Lukas Kornherr, Julia Kanschat und Michael Hoang.

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Mein Jahrgang

Ein essayistischer Rückblick

Dieser Text ist zuerst in der Abiturzeitung des diesjährigen Abiturjahrgangs am Carl-Orff-Gymnasium erschienen. Mit diesem Text begehe ich meine Schulzeit und möchte diese Zeit und den Teil dieses Blogs abschließen. Der Blog erhält demnächst unter anderem einen neuen Namen.

Der Großteil des Abiturjahrgangs ’13 wurde im September 2001 eingeschult. Genauer gesagt am 11. September. Dieser Tag, der für uns alle nicht mehr war als der Beginn einer nun formvollendeten Periode des Leidens, war neben der ersten Erfahrung von Schule aber auch ein Tag der ersten Erfahrung mit Terrorismus. Mein Jahrgang weiterlesen

„Die Frau von früher“ – COG Oberstufentheater

Von 20.03.2013 bis 22.03.2013 führte die COG-Oberstufentheatergruppe das Stück »Die Frau von früher« von Roland Schimmelpfennig auf. Es ist bekannt durch seine zeitlichen Sprünge und die klare Analyse der Versprechungen, die Menschen einander »ewig« geben. „Die Frau von früher“ – COG Oberstufentheater weiterlesen

„Ich war so gesehen ein Mitläufer.“

Der Regisseur und Filmemacher Erik Grun am COG

Der 9.11. ist der Tag der jüngeren deutschen Geschichte: Die November-Revolution 1918, der Hitler-Putsch 1923, die Novemberpogrome 1938 und die Verkündung der Ausreisegenehmigungen 1989 durch Günter Schabowski. Vieles spricht dafür, genau an diesem Tag über Zeitgeschehen zu sprechen. Für die Q12 am COG hat Herr Babel Erik Grun, einen Freund aus seiner Studienzeit eingeladen. „Ich war so gesehen ein Mitläufer.“ weiterlesen

Der Mensa-Verfall

Warum die Mensa auf ganzer Linie gescheitert ist.

Die Mensa ist gestartet als Prestigeprojekt der ökoverliebten, umweltverträglichen Behindertenwerkstätte Iwentcasino – ein Angebot von gesundem, abwechslungsreichem und vor allem bezahlbaren Essen für Schüler. Jeglicher Versuch der Kritik im Vorfeld prallt schon allein wegen geballten Kraft an ideologischer Indiskutabilität ab. Dazu noch eine motivierte, sich kümmernde Managerin, die den Eltern mithilfe von Flyern das Konzept verinnerlicht.
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Organisatorische Maßnahmen am COG

Wie das Kultusministerium bestimmt – und die Schulleitung die Eltern befriedigt.

Seit Ende des letzten Schuljahres versucht das Kultusministerium vermehrt den Stundenausfall an bayerischen Schulen zu bekämpfen. Denjenigen, die jetzt an mehr Lehrer, eine breitere Reserve oder eine Aufstockung der Referendarszahlen denken, ein gepflegtes: Pustekuchen! Organisatorische Maßnahmen am COG weiterlesen

Auf ein neues: Schülersprecherwahl am COG

Alle Jahre wieder zu Schuljahresanfang sucht die SMV nach Schülersprecherkandidaten. Der Wille, sich aufstellen zu lassen und zu kandidieren, war in den letzten Jahren immer weniger vorhanden. Gab es vor 4-5 Jahren noch konstant bis zu 8 Kandidaten, ist man jetzt mit 4 (von denen 3 gewählt werden) froh. Diese rapide abnehmende Zahl an kandidierenden Schülern ist ein Indikator für die Belanglosigkeit dieses Amtes.

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„Jedermann und die Brandstifterinnen“ – COG Oberstufentheater

– Eine Kritik –

Theater muss unterhalten – und das tut „Jedermann und die Brandstifterinnen“ in jedem Falle. Die Bearbeitung des Werkes „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch (zu sehen am 26. Und 27.06. im Gleis 1) zeigt aufs Neue die überraschende Spritzigkeit, welche die Oberstufentheatergruppe um das Ehepaar Blum auch dem kargen, satirischen Stoff abzugewinnen mag. Die schon in „Der Sandmann“ aufgezeigten Qualitäten, die Möglichkeiten auszuloten, ein Stück sich von innen selbst besehen zu lassen, zeigen auf, welches Potential hier ausgeschöpft wird. Selbstironisch sagt eine der Brandstifterinnen, einen längeren Diskurs beendend: „Schluss mit der Metaebene“. An diesem Punkt nimmt das Stück endgültig an Fahrt auf. „Jedermann und die Brandstifterinnen“ – COG Oberstufentheater weiterlesen

Warum ein Café im Valentinspark wohl noch ein Wunschtraum bleiben wird.

Martin Nieroda hat es im LLA vom 24.03.2012 gut getroffen:

„Erinnern Sie sich noch an einen der wenigen schönen verschneiten Tage des vergangenen Winters an dem Sie im Valentinspark waren, um mit Ihren Kindern Schlitten zu fahren oder mit Freunden Eisstock zu schießen oder auch nur, um spazieren zu gehen. Stellen Sie sich vor, wie es gewesen wäre, einen Kaffee einen heißen Tee oder vielleicht sogar einen Glühwein zusammen mit Ihren Lieben zu genießen. Oder die ersten warmen Sonnenstrahlen auf einem Stuhl vor einem Café im Valentinspark auf der Haut zu spüren. Schlägt Ihr Herz bei diesen Gedanken nicht schon ein wenig höher?“ Warum ein Café im Valentinspark wohl noch ein Wunschtraum bleiben wird. weiterlesen