Ein stiller, nachdenklicher Mann

Zur Person des Jürgen Todenhöfer

Zum Einstieg möchte ich ein Zitat präsentieren:

Während dort ein Völkermord stattfindet macht man sich hierzulande Sorgen um einen neuen deutschen „Antisemitismus“. Wobei jede Kritik an Israel als antisemitisch gilt. Diese Heuchelei, diese Lügen, dieses Verbrechen macht mich wütend.

Raten Sie einmal, um welchen bewaffneten Konflikt geht es? – Korrekt, es geht um den in Gaza. Das Zitat aus das eines Kommentares unter einem Post von Jürgen Todenhöfer auf Facebook.

Ich möchte weniger auf den Konflikt an sich, als auf die Berichterstattung durch Todenhöfer eingehen. Selbstverständlich wurden auf beiden Seiten große Fehler begangen. Es ist jedoch meine erklärte Meinung, dass es unangemessen ist, Israel für den aktuellen Konflikt verantwortlich zu machen oder zu kritisieren.

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Warum das Aufhebens?

Was ich mich nach der Geschichte mit der Bildungzeitung nur noch frage: Wozu dieser Blogeintrag heute?

Ich will gar nicht allzu lange Stellung zu dem Artikel nehmen. Ich möchte nur zwei Überlegungen anstellen und niederschreiben.

Ich habe ein paar Dinge ergänzt. Zu finden am Ende des Artikels. Warum das Aufhebens? weiterlesen

Meine Groupies

Als ich heute Abend von einem Wiesnbesuch bei strahlendem Sonnenschein zurückkam und gerade beginnen wollte, zu arbeiten, schrieben mich ein paar Freunde an. Sie wiesen mich auf folgenden Facebook-Post hin:

Inzwischen wurde der ursprüngliche Post gelöscht. Einige Zitate gibt es weiter unten nachzulesen. Die Namen habe ich inzwischen anonymisiert.

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Mein Jahrgang

Ein essayistischer Rückblick

Dieser Text ist zuerst in der Abiturzeitung des diesjährigen Abiturjahrgangs am Carl-Orff-Gymnasium erschienen. Mit diesem Text begehe ich meine Schulzeit und möchte diese Zeit und den Teil dieses Blogs abschließen. Der Blog erhält demnächst unter anderem einen neuen Namen.

Der Großteil des Abiturjahrgangs ’13 wurde im September 2001 eingeschult. Genauer gesagt am 11. September. Dieser Tag, der für uns alle nicht mehr war als der Beginn einer nun formvollendeten Periode des Leidens, war neben der ersten Erfahrung von Schule aber auch ein Tag der ersten Erfahrung mit Terrorismus. Mein Jahrgang weiterlesen

„Die Frau von früher“ – COG Oberstufentheater

Von 20.03.2013 bis 22.03.2013 führte die COG-Oberstufentheatergruppe das Stück »Die Frau von früher« von Roland Schimmelpfennig auf. Es ist bekannt durch seine zeitlichen Sprünge und die klare Analyse der Versprechungen, die Menschen einander »ewig« geben. „Die Frau von früher“ – COG Oberstufentheater weiterlesen

Organisatorische Maßnahmen am COG

Wie das Kultusministerium bestimmt – und die Schulleitung die Eltern befriedigt.

Seit Ende des letzten Schuljahres versucht das Kultusministerium vermehrt den Stundenausfall an bayerischen Schulen zu bekämpfen. Denjenigen, die jetzt an mehr Lehrer, eine breitere Reserve oder eine Aufstockung der Referendarszahlen denken, ein gepflegtes: Pustekuchen! Organisatorische Maßnahmen am COG weiterlesen

„Jedermann und die Brandstifterinnen“ – COG Oberstufentheater

– Eine Kritik –

Theater muss unterhalten – und das tut „Jedermann und die Brandstifterinnen“ in jedem Falle. Die Bearbeitung des Werkes „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch (zu sehen am 26. Und 27.06. im Gleis 1) zeigt aufs Neue die überraschende Spritzigkeit, welche die Oberstufentheatergruppe um das Ehepaar Blum auch dem kargen, satirischen Stoff abzugewinnen mag. Die schon in „Der Sandmann“ aufgezeigten Qualitäten, die Möglichkeiten auszuloten, ein Stück sich von innen selbst besehen zu lassen, zeigen auf, welches Potential hier ausgeschöpft wird. Selbstironisch sagt eine der Brandstifterinnen, einen längeren Diskurs beendend: „Schluss mit der Metaebene“. An diesem Punkt nimmt das Stück endgültig an Fahrt auf. „Jedermann und die Brandstifterinnen“ – COG Oberstufentheater weiterlesen

Das ist ja die Höhe! – Die Geschichte vom Wutbürger und dem ewig währenden Wachstum

„Drei Dinge sind an einem Gebäude zu beachten: daß es am rechten Fleck stehe, daß es wohlgegründet, daß es vollkommen ausgeführt sei“ – Johann Wolfgang von Goethe

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